#greenbodywear

"Der Schutz von Mensch, Umwelt und Natur hat in unserem Unternehmen größte Priorität."

Jürgen Schäfer, CEO der CECEBA Group

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Menschheit seit dem Ende der Eiszeit.Weltweit besteht inzwischen Einigkeit, dass wir diesen menschengemachten Klimawandel dringend begrenzen müssen.Ein Gelingen der Emissionsminderungen hängt ganz wesentlich von dem freiwilligen und konsequenten Handeln der Wirtschaft in den Industrieländern ab.So sind auch wir bereit, Verantwortung für die Welt zu übernehmen, die wir unseren Kindern und Enkeln überlassen

Aus diesem Grundhaben wir uns einen externen Nachhaltigkeitsberater an die Seite geholt und umfangreiche Klimastrategien entwickelt.So haben wir zunächst die jährlich emittierten Schadstoffe des Unternehmens sowie der Produktion unserer Marken CECEBA Bodywear und Götzburg Wäsche ermitteln lassen, um diese dann durch die Förderung von verschiedenen Klimaprojekten, wie z.B.die Erzeugung von Energie aus Biomasse - Rückständen oder Wasserkraft auszugleichen.Auch am Firmensitz in Balingen wurdeder CO2 - Ausstoß erheblich reduziert.Dies wird unter anderem durch eine eigene Blockheizanlage sowie eine großflächige Solaranlage ermöglicht.Darüber hinaus tragen alle Mitarbeiter aktiv zum Thema bei, indem sie beispielsweise Fahrgemeinschaften bilden oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Klimaneutral bedeutet, dass durch unsere Förderungen weniger CO2ausgestoßen wird, als ohne unseren Einsatz.Hier darf man nicht regional denken, sondern global.Die Welt muss geschützt werden, nicht nur der eigenen Wohnort.DiefolgendenEnergieprojekte werden durch unsunterstütz, um die weltweiten Emission von Treibhausgasen durch fossile Brennstoffe zu verringern

BIOMASSE – Erzeugung von Elektrizität aus Biomasse-Rückständen

Projektlaufzeit: bis 2020

Eingesparte Emissionen: 537.545 Tonnen CO2

Validierer: KBS

Das Klimaschutzprojekt Godawari Power und Ispat Limited (GPIL) ermöglicht den Betrieb einer 20 MW Biomasseanlage in Siltara, Raipur. Als Energiequelle werden biogene Reststoffe, vor allem auf Basis von gebrauchten Reisschalen verwendet. Da es sich bei Biomasse um einen CO2-neutralen Brennstoff handelt, werden bei der Produktion keine Treibhausgasemissionen verursacht. Dadurch werden fossile Brennstoffe durch die Bereitstellung von Strom aus Biomasse zunehmend ersetzt. Auch wird durch die Nutzung von Reisschalen ein Biokraftstoff zur Verfügung gestellt, der keinen zusätzlichen Flächenbedarf für den Anbau von Biomasse erfordert. Insgesamt produziert die Biomasseanlage jährlich eine Leistung von 126,72 GWh. Die Reisschalen werden in der umliegenden Provinz im Umkreis von 50 km zur Anlage bezogen.

WINDKRAFT – Erzeugung von Strom durch Windenergieanlagen

Projektlaufzeit: bis 2022

Eingesparte Emissionen: 542.740 Tonnen CO2

Validierer: TÜV Nord Cert GmbH

Bei dem Projekt wurden 14 Windenergieanlagen von Suzlon mit einer Leistung von jeweils 2,1 MW eingesetzt. Das Projekt erzeugt jährlich rund 44.220 MWh Strom. Der Strom wird an die Maharashtra State Electricity Distribution Company Limited exportiert. Dies trägt dazu bei, die Treibhausgasemissionen durch Erzeugung von sauberem und grünem Strom zu reduzieren sowie zur nachhaltigen Entwicklung dieser Region, für Umwelt und Wälder. Indien hat den sozialen, den wirtschaftlichen, den ökologischen und den technologischen Wohlstand als die vier Indikatoren für die nachhaltige Entwicklung in den Zulassungskriterien der Aufnahmeländer für Clean Development Mechanism (CDM)-Projekte spezifiziert. Das Projekt schafft viele direkte und indirekte Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region.

PHOTOVOLTAIK – Erzeugung von Solarstrom durch eine PV-Anlage

Projektlaufzeit: bis 2019

Eingesparte Emissionen: 375.849 Tonnen CO2

Validierer: TÜV Nord Cert GmbH

AdaniEnterprises Limited (AEL) realisiert ein Photovoltaik-Projekt (PV) mit einer Kapazität von 40 MWp. Die Projektaktivität besteht aus amorphen Silizium-Dünnschichtmodulen mit einer Kapazität von 100/95 Wp. Das Projekt befindet sich in Bitta, Distrikt Kutch im Bundesstaat Gujarat. Es wird Strom aus solaren Ressourcen erzeugt, die in das nord-west-west-nord-ost-Netz (NEWNE) Indiens eingespeist werden. Dies trägt dazu bei, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage in Zeiten von Elektrizitätsknappheit zu verringern und erhöht den Anteil erneuerbarer Energien im Netzmix. Das Projekt reduziert die Stromerzeugung im NEWNE-Netz der auf fossilen Brennstoffen basierenden Energieprojekte. Dies wird dazu beitragen, die Emission von Treibhausgasen durch fossile Brennstoffezu verringern.

WASSERKRAFTWERK – Nutzung eines Kanalsystems zur Erzeugung von Strom

Projektlaufzeit: bis 2021

Eingesparte Emissionen: 235.270 Tonnen CO2

Validierer: TÜV Süd AG

Die Projektaktivität wurde in Betracht gezogen, um den Wasserfluss in dem bestehenden Kanalsystem zur Erzeugung von Elektrizität zu nutzen. Ohne die vorgeschlagene Projektaktivität wäre das Stromerzeugungspotenzial im fließenden Wasser ungenutzt geblieben, und die Energie würde stattdessen mit fossilen Brennstoffen erzeugt werden. Da es sich um ein Kanalprojekt (ohne Speicher) handelt, erfordert es keine Umsiedlung der Bevölkerung. Strom kann immer dann erzeugt werden, wenn Wasser im Kanal verfügbar ist. Dies ist abhängig von der Pflanzenernte, da die Wasserversorgung im Kanal von der staatlichen Bewässerungsbehörde kontrolliert wird. Das Wasser für das Projekt wird aus dem Abohar Branch Canal entnommen und nach Passieren der Kaplanturbinen mit vertikaler Achse in den Kanal zurückgeleitet. Es gibt keinen direkten Verbrauch vonKanalwasser und keine Störung des Bewässerungssystems.

Ein zweites Leben für Versandkartons

Hier und da ein Kratzer oder eine kleine Delle? Das macht uns nichts, denn wenn es irgendwie möglich ist, greifen wir gern zu einem gebrauchten Karton und schenken ihm ein zweites Leben. Auch die Logistik kann wesentlich nachhaltiger gestaltet werden und wo wir können, setzen wir den Klimaschutz-Hebel an. Damit man Transportschäden von gebrauchten Kartons besser unterscheiden kann, bekommt jede wiederverwendete Box den unverkennbaren Stempel "I‘m green".

Kennen Sie schon unsere Bienen-Initiative?

FAQ – Frequently Asked Questions

Warum wir das tun?

Weil wir verstanden haben, was der Weltklimarat schlüssig darlegt: Die Vermeidung von Emissionen kostet nur 0, 6 % der jährlichen Wertschöpfung, während die Beseitigung der Schäden bei einem„ Weiter - wie - bisher“ ein Vielfaches kostet.Wir sind uns der besonderen Verantwortung als Unternehmen gegenüber kommenden Generationen bewusst und haben entsprechend gehandelt.Die mit der unserem Unternehmen verbundene Klimabelastung hat die Fokus Zukunft GmbH & Co.KG für uns ermittelt: Unser CO2 - Fußabdruck beträgtfür das Unternehmenca.502 Tonnen CO2 äquivalente Schadstoffe pro Jahrsowie 11.888 Tonnen für die Produktion der Marken CECEBA Bodywear und Götzburg Wäsche.Entsprechend haben wir durch den Erwerb der Klimaschutzzertifikate unsere jährlichen CO2 - Emissionen ausgeglichen.

Zertifiziertes Unternehmen

Zur Veranschaulichung: im Durchschnitt verursacht ein Deutscher pro Jahr in etwa 10 Tonnen CO2 durch seine Lebensführung. Für die Kompensation unserer Treibhausgase haben wir die Auszeichnung „klimaneutrales Unternehmen“ erhalten.

Was ist der Klimawandel und welche Folgen hat er?

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Dabei ist es nicht nur eine Umweltfrage, wie zu viele Menschen immer noch glauben, sondern er ist eine allumfassende Bedrohung, da er die Produktions- und Lebensbedingungen stark verändern wird. Verantwortlich für den Klimawandel sind Treibhausgasemissionen, wie Kohlenstoffdioxid, Methan, Lachgas und Kältemittel, die seit Beginn der Industrialisierung in großen Mengen in die Atmosphäre ausgestoßen werden. Ursächlich sind vor allem die Verbrennung von fossilen Kraftstoffen wir Kohle, Gas und Öl. In der Folge erwärmte sich die Erde bereits um etwa 1,2 Grad Celsius. Der Weltklimarat schätzt, dass sich die Oberflächentemperatur der Erde bis Ende des Jahrhunderts um durchschnittlich weitere 4 Grad Celsius erwärmen wird, wenn wir nicht noch entschlossener handeln. Die Weltgemeinschaft hat sich darauf geeinigt, dass eine Erwärmung auf unter 2 Grad Celsius beschränkt werden muss, um katastrophale Folgen zu verhindern. Die Zusagen der einzelnen Staaten reichen aber nur für 4 Grad. Um diese Ambitionslücke zu schließen, bedarf es eines zusätzlichen und erheblichen Engagements von Unternehmen und Bürgern. Die Folgen des Klimawandels sind weitreichend und beeinflussen die Ökosysteme, die Wirtschaft und die Gesundheit durch Temperaturextreme und eine Veränderung der Niederschlagsmuster.

Eine weitere Auswirkung des Klimawandels ist der Anstieg der Meeresspiegel, da sich das Wasser bei Erwärmung ausdehnt und zudem, bedingt durch das Abschmelzen der Gletscher und Eisschilde, eine größere Menge an Wasser in die Meere fließt. Nicht alle Regionen sind vom Klimawandel gleichermaßen betroffen. Besonders gefährdet sind Küstengebiete und arme Regionen, die nur geringe Möglichkeiten haben, sich an Auswirkungen wie z. B. vermehrter Trockenheit oder starke Regenfälle und Fluten anzupassen. Die Folge ist eine verstärkte Armut und Flucht aus solchen Gebieten.

Was können wir gegen den Klimawandel tun?

„Lösungen für den Klimawandel werden nicht nur in Forschungszentren und Labors gefunden, sondern entstehen auch durch den Innovationsgeist jener Menschen, die am stärksten von diesem Wandel betroffen sind. Viele Gemeinschaften und Unternehmen sowie lokale und nationale Regierungen, auch in Entwicklungsländern, zeigen uns schon heute den Weg in eine CO?-neutrale Welt. Diese Anstrengungen müssen nun auf globaler Ebene ausgebaut werden. Klimagerechtigkeit verlangt außerdem, dass jene wohlhabenderen Länder, die zum größten Teil für die Zunahme der Treibhausgase verantwortlich sind und auch die damit verbundenen Gewinne eingestrichen haben, den ärmeren Nationen dabei helfen, sich an die Klimaveränderungen anzupassen.“ [Kofi Annan, ehemaliger UN-Generalsekretär]

Lösungen für den Klimawandel werden von Bürgern, Unternehmen, Regionen und Städten gefordert und zunehmend umgesetzt. Zu diesem Zweck wurde bereits 1997 mit dem Kyoto-Protokoll ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen geschaffen, das die Treibhausgasemissionen von einigen emissionsintensiven Branchen in Industrieländern reguliert. Es wurde in dem am 7. November 2016 in Kraft getretenen Pariser Protokoll fortgeschrieben.

Wie werden Emissionszertifikate generiert?

Der Treibhauseffekt ist ein globales Phänomen, da die Verteilung der Treibhausgase in der Atmosphäre in etwa gleich ist. Daher spielt es keine Rolle, wo auf der Welt Treibhausgase eingespart oder gespeichert werden. Im völkerrechtlich verbindlichen Kyoto-Protokoll wurde daher festgelegt, dass sogenannte Klimaschutzprojekte, die Treibhausgasemissionen vermeiden oder speichern, dort stattfinden sollen, wo sie am wirtschaftlichsten sind. Entsprechend gibt es viele Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern, weil hier das Potential der Einsparungen durch neue Technologien noch sehr hoch ist und diese wesentlich kostengünstiger eingesetzt werden können. Zudem sind dort häufig die Bedingungen für Erneuerbare Energieanlagen (Sonne, Wind, Wasser und Biomasse) deutlich vorteilhafter. Die Initiatoren der Klimaschutzprojekte – überwiegend erneuerbare Energieprojekte – erhalten für ihr Engagement Emissionsgutschriften, die in Form von Klimaschutzzertifikaten gehandelt werden können. Die Höhe bemisst sich z. B. durch den Vergleich mit den Emissionen, die durch den Bau eines Kohlekraftwerkes entstanden wären. So werden Emissionsminderungen dort realisiert, wo die Kosten der Vermeidung einer Tonne CO2 am geringsten sind. Außerdem trägt der Emissionshandel wesentlich zum Transfer von sauberen Technologien in Schwellen- und Entwicklungsländer und zu einer nachhaltigen ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung der Region bei und zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

Welche Vorteile bringt die Klimaneutralität für unser Unternehmen?

  1. Beitrag zu den Zielen der Regierung, der Europäischen Union sowie der Nachhaltigkeitsziele (SDG) der Vereinten Nationen.
  2. Bewusstseinsbildung von Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden hinsichtlich des Umgangs mit endlichen Ressourcen. Dies ändert positiv den Umgang mit Energie und sonstigen Ressourcen im Unternehmen und im Alltag der Menschen.
  3. Eintritt in den Wachstumsmarkt „Nachhaltige Unternehmen“. Durch den Status „klimaneutral“ können wir uns in unserem Marktsegment profilieren.
  4. Aktuell ermöglicht dies eine Vorreiterrolle und dadurch positioniert sich unser Unternehmen als fortschrittlich, innovativ, partnerschaftlich und zukunftsweisend.
  5. Fördert das Bewusstsein für die Energiewende.
  6. Durch den Status als klimaneutrales Unternehmen und das Angebot wird die Firma zum Partner seiner Kunden in den oben genannten Themen.

Was passiert mit den CO2-Zertifikaten, nachdem sie verkauft wurden?

Die erworbene Anzahl an CO2-Zertifikaten wurden stillgelegt. Dies ist insofern bedeutend, da diese Stilllegung Voraussetzung für die Gestaltung und Vermarktung CO2-neutraler Unternehmen ist. Ohne Stilllegung könnte ein CO2-Zertifikat im freiwilligen Markt ggf. weiter gehandelt werden, wodurch keine zusätzliche Emissionsreduktion erreicht würde.

Welche Projekte werden durch die gekauften Emissionsrechte gefördert?

Wir glauben ganz besonders an die Zukunft von erneuerbaren Energien und die Chance eines nachhaltigen Wachstums, insbesondere in Entwicklungsländern. Deshalb haben wir in ein lokales Wasserkraftprojekt in Indien investiert.

Für die Kompensation unserer Treibhausgase haben wir die Auszeichnung „klimaneutrales Unternehmen“ erhalten.

Quelle: Fokus Zukunft GmbH & Co. KG, in Berg